2009
Werke der Ausstellung "Über den Rand"
Lieben Sie Dubuffet

Werke der Ausstellung "Transit"
Ausschreitung

Konzentration und Befreiung

Mädchen mit Hase

Objekt

Ohne Titel

Rotkäppchen und ihr Wolf

Transit - Text zur Ausstellung
von lat. "trans" durch, "ire" gehen
Mich beschäftigt in meiner künstlerischen Arbeit, sowohl in der Herstellung als auch in der Darstellung, der Prozess der Auflösung einer Identität, als notwendige Voraussetzung für das Entstehen einer neuen Identität. Der Moment dieses Durchgangs, dieses „Nichtmehrsein“ und das „Nochnichtsein“ als Geburtsstunde des Neuen gibt eine besondere Spannung, in der die Möglichkeiten der Transformation der Dinge für mich erlebbar sind.
In meiner Arbeit tritt meine Absicht in einen Dialog mit den Eigenarten des Materials, die mein Gestalten fördern und begrenzen.
So sind meine Bilder, Objekte, Bildobjekte selbst Ergebnis eines Transits, der von mir temporär Geduld und Vertrauen angesichts der Unbestimmtheit des Weges verlangte. In dieser Ausstellung biete ich an, die Qualitäten eines Durchgangs auf sich wirken zu lassen. So können sie die Unbestimmtheit als Moment des Innehaltens aufnehmen, die Freiheit als Lohn der Unsicherheit entdecken.
"Angst als Schwindel der Freiheit" (Kierkegaard)
Februar 2009
2008
Werke aus der Ausstellung "Schritt für Schritt"
Atemzüge
siebenteilige Installation aus 3 Wandobjekten und 4 Bodenobjekten
Installationsansicht

Ansicht Wandobjekte



Ansicht Bodenobjekte


Atemzüge - Text zur Ausstellung
siebenteilige Installation, 3 Wandobjekte, 4 Bodenobjekte
Atmen gibt den grundlegenden Rhythmus unseres Lebens, unser fortwährender Austausch mit der Welt, Unsere Atemzüge als Abfolge von Aufnehmen und Loslassen begleiten begleiten unser Werden und Vergehen, bilden die Grundschritte unseres Lebens. Mit diesen entfaltet sich unsere Geschichte, die wir, in unterschiedlichen Anteilen, als uns zugemutet oder gestaltet sehen. Erzählend identifizieren wir uns durch die Benennung von Ereignissen und Begegnungen, bedeutsamen, nebensächlichen, aufgesuchten oder gefundenen als Abfolge von Lebensschritten.
Was beachtenswert erscheint, tritt in den Vordergrund, wirkt und fällt in das Archiv unserer Erinnerung. Dieser Rhythmus des Aufnehmens und Loslassens, wie ich mich in meiner künstlerischen Arbeit von alltäglichen Dingen ansprechen lasse, sie prozesshaft verwandle, einordne und sie so zum Teil einer Geschichte werden, gilt mir als Metapher.
Dass es dabei unbedeutende Zufallsfundstücke sind, die eine Wirkung in dieser Präsentation erreichen, offenbart die Kraft im Gleichmaß von Abfolgen, wie auch unser Atemrhythmus uns in der kurzen Sequenz eines Spaziergangs oder eines gesamten Lebensweges trägt.
August 2008
Veröffentlichung

Südlich von hier

2007
Neunzehnhundertneunundachtzig

Die Künstlerin betrachtet ihr Werk

Proust

Frauenleben
